Regenrinne warten (Tipps)

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Eine gute Regenrinne hält Wasser von Wänden und Fundamenten fern und verhindert, dass Wände durch aufsteigende Feuchtigkeit Schaden nehmen.

  1. Regelmäßiges Prüfen

    Im Wesentlichen besteht eine Regenrinne aus der Rinne selbst und einem Abflussrohr. Die Befestigung von Rinne und Rohr sollte regelmäßig überprüft werden. Gebrochene Halterungen können Position oder Neigung der Rinne verändern und das korrekte Abfließen beeinträchtigen oder sogar verhindern.

  2. Rinnenarten

    Rinnen haben normalerweise entweder einen halbrunden oder einen rechtwinkligen Querschnitt. Sie werden mit Rinnenhaltern an den Kanten des Daches, an die Dachtraufe oder an einen Holzbalken montiert. Bei älteren Häusern wird die Rinne gelegentlich von einer Holzverkleidung verdeckt, die auf hölzernen Stützen liegt.

  3. Abfluss

    Die Rinne muss genügend Neigung haben, damit das Regenwasser richtig abfließen kann. Die Neigung in Richtung des Abflussrohrs sollte ca. 3 mm pro Meter betragen.

  4. Laubschutz

    Eine Regenrinne ist ein Sammelbecken für Laub, Verschmutzungen und Vogelnester. Wenn das Wasser nach starken Regenfällen nicht schnell genug abfließen kann, läuft die Rinne über. Das kann zu Lecks an unerwarteten Stellen führen. Sie können den meisten Problemen vorbeugen, indem Sie einen Laubschutz am Abflussrohr befestigen. Das hält die meisten groben Verschmutzungen fern, und das Abflussrohr verstopft nicht so schnell. Der Laubschutz sollte regelmäßig gereinigt werden, damit er nicht verdreckt.

  5. Verstopfungen

    Verstopfungen können durch Entfernen der Abdeckung und Reinigen des Rohrs leicht beseitigt werden.
    Wenn das unterirdische Abflussrohr verstopft ist, können Sie versuchen, es mit einer flexiblen Rohrreinigungsspirale freizubekommen. Spülen Sie den Abfluss anschließend mit einem Gartenschlauch durch. Sie können auch einen Hochdruckreiniger einsetzen, um die Verstopfung zu lösen. Es ist wichtig, dass die unterirdischen Abflussrohre ausreichend Neigung haben und es vor Ort keine Absenkung gibt, durch die sich Ablagerungen am Grund des Rohres bilden können. Eine Neigung von 1 cm pro Meter ist ausreichend.

  6. Kleine Löcher und Risse

    Belastung und saurer Regen können eine Zinkrinne angreifen. Dadurch entstehen kleine Löcher oder Risse. Sie müssen in diesem Fall nicht die gesamte Rinne austauschen, sondern können sie in der Regel ganz einfach reparieren. Die Lötstellen sollten ebenfalls regelmäßig auf Risse untersucht werden.

  7. Kleine Reparaturen

    Kleine Löcher können mit einem flexiblen Gewebe mit Bitumenbeschichtung an der Unterseite abgedichtet werden. Reinigen Sie die Rinne zunächst gründlich. Erhitzen Sie dann das Gewebe mit einer Heißluftpistole oder einer Gebläselampe, bis das Bitumen schmilzt. Drücken Sie das Gewebe fest auf das Loch, und versiegeln Sie es anschließend mit Dachabdichtungsmaterial.

  8. Große Reparaturen

    Große Löcher und Risse können mit zwei Lagen Bitumenbeschichtung repariert werden. Reinigen Sie das Rohr zunächst sorgfältig. Tragen Sie anschließend eine Schicht aus verdünntem Bitumenanstrich mit einem Pinsel auf und legen Sie ein Stück elastisches Gewebe über die Fugen. Sobald die Schicht getrocknet ist, tragen Sie eine weitere, unverdünnte Schicht auf.

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