Eine Hundehütte bauen

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Wenn Ihr Hund sich viel außerhalb des Hauses aufhält, ist es wichtig, dass er sich an einen Ort zurückziehen kann, an dem er vor Regen, Wind und starker Sonne geschützt ist. Eine Hundehütte lässt sich ganz einfach bauen. Bedenken Sie, dass die Hütte der Größe Ihres Hundes entsprechen muss. Größer heißt dabei nicht immer auch besser, weil Hunde sich in kleinen Räumen am sichersten fühlen. Ist die Hundehütte richtig dimensioniert, hilft sie Ihrem Hund, seine natürliche Körperwärme zu erhalten.

Wichtig
Um die Hundehütte in der richtigen Größe zu bauen, gehen wir von einem kleinen bis mittelgroßen Hund mit einem Gewicht von ca. 20 kg aus. Wir verwenden Holz, da dieses Material gute natürliche Dämmeigenschaften aufweist und das Innere der Hütte so im Sommer kühl und im Winter warm hält. Sie sollten robuste und haltbare Materialien verwenden, damit die Sicherheit Ihres Hundes gewährleistet ist. Wir bauen eine Hütte mit festem Boden, weil das komfortabler und hygienischer ist.

Als Form wählen wir einen A-Rahmen, da dies für Heimwerker die einfachste Lösung ist. Am besten verwenden Sie eine für den Außenbereich geeignete Holzqualität, da die Hundehütte jedem Wetter standhalten muss. Ideale Materialien sind wasserfestes Sperrholz, epoxidbeschichtete Platten und imprägniertes Holz. FSC-zertifizierte Holzqualitäten für den Außenbereich sind die beste Wahl. Sie haben eine umweltfreundliche Imprägnierung, sodass keine weitere Behandlung notwendig ist.

Benötigtes Material
Die unten angegebenen Maße sind nur Richtwerte. Wählen Sie die passende Länge, Breite und Höhe für Ihre Ansprüche und die Größe Ihres Hundes.

Rahmen: 4 Kanthölzer, 44×44 mm, mit einer Länge von ca. 100 cm

A-Stützen:
- 4 Kanthölzer für die Stützen, 28×58 mm, mit einer Länge von ca. 100 cm
- 1 Kantholz für den Dachfirst, 44×44 mm, mit einer Länge von ca. 120 cm

Bodenplatte:    
- epoxidbeschichtetes Sperrholz, 12 mm dick, mit einer Kantenlänge von ca. 100x100 cm
- 4 kurze Beine aus Holz, 90x90 mm, 12 cm hoch

Dach:
- 14 Bretter 125x22 mm, mit einer Länge von ca. 120 cm
- Ecklatten für die Öffnung, 75x20 mm, 2x ca. 130 cm lang und 2x ca. 170 cm lang

Rückwand: Dreiecksform, zugesägt aus montierten 18-mm-Nut- und Federbrettern

Vorderwand: Dreiecksform mit ausgesägter Öffnung

Außerdem brauchen Sie:
- Nut- und Federbretter, 18 mm dick, aus imprägnierter Kiefer mit einer Nutzbreite von 120 mm: 2x 6 Bretter mit einer Länge von ca. 1000 mm. (Wenn Sie unbehandeltes Holz verwenden, sollten Sie es mit Farbe oder Lack anstreichen, damit das Holz nicht verrottet.)
- 4 Verbindungsstücke mit einer Länge von 1000 mm
- Ecklatten mit einer Breite von 20 mm

  1. Bodenrahmen

    Als Erstes wird der Bodenrahmen gebaut. Bohren Sie dafür zunächst Löcher an allen Stellen der Kanthölzer vor, an denen später Schrauben eingedreht werden. So vermeiden Sie, dass das Holz splittert. Bauen Sie den Rahmen wie im Bild dargestellt aus den 4 Kanthölzern von 44×44 mm. Befestigen Sie 4 Holzklötze als Beine an den Ecken des Rahmens, damit er nicht auf dem Boden aufliegt.

  2. A-Stützen

    Bauen Sie anschließend das Dreieck mit den A-Stützen. Sägen Sie die Unterkante der beiden Schenkel in einem Winkel von 60° und die Oberkanten in einem Winkel von 30° zu. Befestigen Sie die Unterkanten der Schenkel dann mit verzinkten Schrauben oder Edelstahlschrauben am Bodenrahmen.

  3. Dachfirst

    Stellen Sie den Rahmen fertig, indem Sie die Oberkanten der beiden A-Stützen mit dem Kantholz für den Dachfirst mit einer Länge von 120 cm wie im Bild dargestellt verbinden. Stellen Sie dabei sicher, dass die A-Stützen exakt zu einem Dreieck ausgerichtet sind. Verwenden Sie eine Wasserwaage, um zu prüfen, ob die A-Stützen senkrecht stehen, bevor Sie die Dachstrebe anschrauben.

  4. Bodenplatte

    Sägen Sie die Aussparungen für die Stützen an den 4 Ecken der Bodenplatte aus. Legen Sie die Bodenplatte zwischen den Eckstützen auf den Rahmen und schrauben Sie sie fest. Vergrößern Sie vorher die vorgebohrten Löcher in der Bodenplatte mit einem Senkbohrer, sodass die Senkschrauben bündig mit der Oberfläche abschließen.

  5. Dach wasserdicht machen

    Wenn Sie möchten, dass das Dach der Hundehütte zu 100 % wasserdicht ist, legen Sie eine dicke Kunststofffolie (z. B. Teichfolie) über den Dachfirst und tackern Sie sie an den A-Stützen fest. Als Nächstes montieren Sie das Dach der Hundehütte.

  6. Dach montieren

    Verwenden Sie überlappende Bretter mit einem Maß von 165 x 22 mm. Schrauben Sie als Erstes ein Brett am Dachfirst fest. Platzieren Sie dann einen Abstandhalter darunter, sodass Sie die Dachplatte unter das erste Brett schieben können. Dadurch wird die Platte fest in Position gehalten und es kann kein Regen eindringen. Für die lose Dachplatte bauen Sie zuerst einen Rahmen aus Kanthölzern, 75 x 20 mm. Schrauben Sie dann die horizontalen Dachbretter so an, dass sie wie Dachschindeln überlappen.

  7. Rückwand der Hundehütte

    Bauen Sie die Vorder- und Rückwand aus jeweils 6 Nut- und Federbrettern zusammen. Stellen Sie dabei sicher, dass die Bretter an den Verbindungsstellen fest zusammengefügt sind. Schrauben Sie entlang der Form der A-Stützen 2 Verbinder (B) in einem Winkel von 60° auf jede Wand. Die Verbinder müssen innerhalb des Dreiecks der A-Stützen liegen, denken Sie also an genügend Abstand. Schrauben Sie das oberste Brett separat an.

  8. Dreiecksform sägen

    Zeichen Sie die Diagonale des Dachs von der Mitte der Oberkante des sechsten Brettes nach. Sägen Sie mit einer Kreissäge die Rückwand in der Dreiecksform der A-Stützen zu und schrauben Sie sie an.

  9. Vorderwand

    Zeichnen Sie die Form des Eingangs auf der Vorderwand vom ersten bis zum vierten Brett an. Achten Sie dabei darauf, dass der Eingang in der Mitte der Hundehütte platziert ist. Die obere Kante des Eingangs folgt der Form des Dachs in einem Winkel von 60°. Bohren Sie Löcher an den oberen Ecken, damit Sie die Stichsäge dort einfacher drehen können. Folgen Sie der angezeichneten Linie und sägen Sie die Öffnung aus. Verschrauben Sie an der oberen und unteren Kante einen Verbinder horizontal in der Mitte, um die Vorderwand zu verstärken.

  10. Hundehütte zusammenbauen

    Um die Hundehütte zusammenzubauen, setzen Sie Vorder- und Rückwand an ihre jeweiligen Stellen und schrauben Sie sie am Bodenrahmen fest. Mit vorgebohrten Löchern und Senkschrauben sorgen Sie dafür, dass eine glatte Oberfläche entsteht. Befestigen Sie zum Schluss Eckleisten an den Kanten des Eingangs – fertig ist die Hundehütte!

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